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© Paula Holzer - www.paula-holzer.de   

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    Mythos Baum

    Große Bäume, knorrig, verästelt und fest verwurzelt in Mutter Erde, faszinieren. Die starke Verbindung nach unten und die Leichtigkeit, mit der sie nach oben streben, spiegeln uns Menschen die Einfachheit und Klarheit der Lebensgesetze. So, als ob sie uns zeigen wollten, wie auch wir es machen sollen. Der Baum will nichts anderes sein als der Baum, der er ist. Er macht es uns vor: eingebettet in die Lebensbedingungen, die er vorfindet, strebt er einzig seiner Entfaltung zu!

    Der Baum als Symbol
    Die Menschen früherer Zeit erkannten im Baum ihre eigene göttliche Bestimmung. Sie verehrten Bäume als Heiligtümer, hatten einen Rechtsbaum, einen Opferbaum, einen Lebensbaum. Unter einem Baum wurde Siddharta zu Buddha. Der Baum gilt seit uralten Zeiten als Sinnbild für Wachstum, Kraft, Stärke und die ewige Erneuerung des Lebens in der Ewigkeit des Universums. Er war Beschützer, Ratgeber und Heiler. In allen Kulturen werden Bäume auch heute noch gepflanzt als Ausdruck der Freude und der Trauer, zum Zeichen der Geburt und des Todes.

    Baummeditation
    Frag einen Baum, ob er dir erlaubt, mit ihm Kontakt aufzunehmen, sei offen und aufmerksam und er wird es dich spüren lassen. Du fühlst eine Kraft, die dich von ihm fern hält - oder es zieht dich magisch zu ihm hin, du spürst Umarmung, du spürst Zustimmung, Liebe. Streichle ihn, lehn dich an seinen Stamm, lass die Grenzen aufweichen. Er nimmt dich auf, hält dich geborgen, lässt seine ganze Kraft in dich übergehen. Hör ihm zu und erzähl ihm von dir! Du darfst sein wie du wirklich bist. Bring ihm deinen Kummer, deine Sorgen, deine Wut, deine Angst! Du darfst dich fallen lassen und wirst aufgefangen, getragen, gehalten in reiner, bedingungsloser, ewiger Liebe! Er hört dir zu,  während er dich geborgen hält, dich tröstet, mit dir lacht und weint. Er urteilt nicht - er versteht.

    Lebensgesetzte lernen
    Ein Baum lehrt dich die Einfachheit. Sei ganz bei ihm, wenn er im Rauschen des Windes seine Äste bewegt. Lass dich ein auf seine Ruhe, seine Kraft und öffne dich vertrauensvoll für die tänzerische Leichtigkeit seiner Hingabe. Er widersetzt sich nicht, weder dem leichten Windhauch noch dem heftigen Sturm, er lässt geschehen, gibt sich hin. Aus seinen Jahresringen kannst du seine guten und seine mageren Jahre lesen. Leg dich unter deinen Baum, vertiefe dich in das Geäst seiner Krone und spür durch seine Wurzeln die tiefe Verbundenheit, die Kraft, die aus  dem Schoß von Mutter Erde strömen. Lass dich berauschen vom leichten Spiel seiner Blätter um einzutauchen in die Unendlichkeit. Und um Hingabe zu lernen.

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